Motivations-Desaster

Hallo ihr Lieben,

ich weiß jetzt auch wieder, warum ich mich so lange nicht um meinen Diabetes gekümmert habe. Wenn es nicht so klappte wie ich wollte, hab ich aufgegeben, weil ich genervt und frustriert war. Ich weiß, ich bin wenn ich mich bemühe, sehr pingelig was die Werte angeht. Neige auch dazu, zu schnell zu korrigieren. Messe extrem oft und wenn die Werte nicht schnell genug runter gehen bin ich noch genervter.
Inzwischen bin ich wieder kurz vor diesem Punkt, Diabetes Diabetes sein zu lassen und nichts zu machen. 

Meine Erkältung dümpelt immer noch in meinem Körper rum, nicht mehr doll aber sie ist da. Ich bin einfach unzufrieden . Temporäre Basalrate erhöhen hilft da auch nicht wirklich, ich hab so oder so Werte um die 200. Sie gehen auch mal runter, bleiben da nur nicht so lange und hüpfen dann wieder hoch. Mit dem Fiasp bin ich auch nicht mehr super glücklich. Ich hab heute festgestellt, dass es bei mir erst nach 1,5 Stunden anfängt zu wirken. Sollte eigentlich ja schneller funzen aber nööö, bei mir nicht. Das haut dann mit schnellem Essen nicht wirklich hin. Erst hoch und dann später in den Unterzucker. So macht es ja nun auch keinen Spaß. Überlege, ob ich es doch wieder mit Humalog versuche? Ich weiß es auch nicht. Das einzige wo ich gute Werte habe ist, wenn ich was von Mc Donalds esse. So nen glatter Verlauf, einfach der Wahnsinn. Esse ich z. B. Eiweißbrot, schießt es hoch. Verkehrte Welt grad alles.

Dazu kommt, dass es Jan nicht wirklich anders geht. Er ist von seinen Werten ebenso genervt. Er richtet sich nach den Vorgaben aber… ne Achterbahn ist nix dagegen. Er bekommt zwar keinen Unterzucker aber niedrig ist er oft, dann schießt es wieder hoch. Sein NovoRapid wirkt auch nicht so wie er es sich erhofft.
Mit den festen Einheiten haut es so oder so nicht hin. Er möchte ja sein Essen berechnen, nur möchte seine Diabetesberaterin noch nicht so ganz.
Gehen seine Werte währrend der Arbeit zu hoch, bekommt er Krämpfe, ist unkonzentriert. Gehen sie zu tief, ist er auch unkonzentriert und er hat Unterzuckerungssymptome. Das kann übel sein, wenn er dann mal auf ner Leiter steht.
Morgen hat er ja wieder Termin im Diabeteszentrum, da werden wir das mal ansprechen und hoffentlich kann er dann so langsam anfangen sein Essen zu berechnen.
Waage, Kaloriern mundgerecht, alles liegt bereit um benutzt zu werden. Wenn wir essen, sag ich ihm auch immer, wieviel ungefähr das Essen hat. Damit er schon mal ein kleines Gefühl dafür bekommt.

Auf jeden Fall, ist Aufgeben dieses mal keine Option. Denn wenn ich die Flinte ins Korn werfe, wird es Jan auch machen und das will ich nicht. Also… weiter kämpfen und das Monster irgendwie wieder in den Griff bekommen. Tschakkaaaaaaa

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Bis Bald, Eure

Linoi

von linoiszuckerblog

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