Ein Traum wurde wahr…

Letze Woche war ich mit meinem Schatz in Berlin, war auch richtig aufgeregt aber nicht wegen Berlin, ja gut, deswegen auch, ich mein wann komm ich kleines Landei mal nach Berlin? Passte auch grad, da mein neuer Job ja eh erst später anfing. Aber vor allem war ich aufgeregt, weil ich endlich Iris treffen konnte. Schuld daran dass wir uns kennen, ist der Diabetes aber inzwischen verbindet uns mehr als nur das. Sie ist Schuld an meiner Perlsacktier-Sucht. Böse Iris. Aber es ist auch ein Grund, den Diabetes nicht nur als was schlimmes zu sehen, denn ohne ihn hätte ich viele tolle Menschen nicht kennen gelernt, vor allem Iris wäre in meinem Leben ein großer Verlust. Schön zu wissen, dass noch jemand gibt der so nen charmanten Schaden hat wie ich 😀

Gelegenheit genutzt und wir sind gleich Blutsbrüder geworden. Was genau das ist? Ist nicht mehr brandneu aber ich find es Klasse, es ist eine Kampagne zur Aufklärung von Diabetes. Jan will auch noch mein Blutsbruder werden, bastel grad ne Karte zusammen, Farben sind zwar nich original aber egal. Klar wäre ich auch noch mit vielen anderen Diabetikern verblutsbrüdert, aber das kommt bestimmt noch, vielleicht werden ja auch wir Blutsbrüder 😉 Wer auch einen Blutsbruder haben möchte, hier mal ein Link wie es funktioniert. http://wir-sind-blutsbrüder.de/

Aber nun weiter zu meinem Besuch bei Iris, es ist auch toll nicht allein mit dem Diabetes zu sein, sich zum messen „zwingen“ zu müssen oder zum bolen. Doof war nur, wenn Iris gemessen hat, dann sagte Jan auch gleich, ach, du könntest auch mal wieder. Aber  nun gut, macht zu zweit eh mehr Spaß. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Treffen, dann kommt Iris wenn wir es endlich schaffen das zweite Schlafzimmer fertig zu machen vielleicht mal zu uns. Ich bin auf jeden Fall ganz doll viel froh, dass ich Iris kenne und das sie immer für mich da ist und auch mal mit mir schimpft wenn ich nen Knall hab. Danke Süße :-*

Hier nochmal ein paar Bilder 🙂

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Juhuuuu, er hat sich mit mir knipsen lassen. Das ist mein Jan 😀

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Blutsschwestern 4 ever Lüb Dir

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Öhm, ich vor dem Brandenburger Tor

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von linoiszuckerblog

Diabetiker + Diabetiker = bessere Partnerschaft

Dieses Thema kam jetzt des öfteren in Facebook Gruppen auf, es gibt sogar extra Gruppen für Single Diabetiker, die eine/n Partner/in mit Diabetes suchen, in der Hoffnung so eine bessere Beziehung führen zu können als mit einem Nicht Diabetiker. Sie hoffen dadurch mehr Verständnis vom Partner zu bekommen, wenn dieser dieselbe Krankheit hat. Ist das wirklich so? Einige meinen, dass man eventuell schneller genervt sein kann, wenn der Partner einen vielleicht belehren will wie man es besser machen könnte und dass es dadurch zu Streit kommt. Die Meinungen gehen da doch arg auseinander.

Ich kenne ein paar Paare wo beide Diabetes Typ1 haben, einige kenne ich persönlich einige vom lesen und eins hat selbst einen ganz tollen Blog. Ilka und Finn bloggen auf http://www.mein-diabetes-blog.com/

Aber ist es wirklich so? Verbindet Diabetes? Ist eine Beziehung mit einem anderen Diabetiker einfacher oder gar besser? Das einzig wahre?  Ich für meinen Teil denke nicht, dass es unbedingt besser ist. Ich hatte 4 Jahre eine Fernbeziehung mit einem anderen Typ1 Diabetiker und klar, man hat immer nen Gesprächsthema, aber macht das eine gute Beziehung aus wenn man sonst keine Gemeinsamkeiten hat? Es kommt auch drauf an wie der Partner ist und wenn der Partner nen ich sags mal ganz krass, nen Arsch ist, macht es auch die Tatsache nicht besser, dass er auch Diabetes hat. 4 Jahre waren es darum, da ich Angst hatte keinen anderen zu finden, diese blöden Minderwertigkeitskomplexe halt. Das war mir jedoch egal als es eskaliert ist, ich wurde nur noch beleidigt und runtergemacht und da dachte ich, nee, dann lieber alleine sein. Und danach ging es mir sofort besser. Danach hatte ich noch ein paar Fehlgriffe, was aber nie an meinem Diabetes lag, der war nie das Problem, eher dass es nicht passte. Bis ich dann ihn gefunden hab, meinen Jan, ja genau, ich hab ihn gefunden. Habe ihn über das Internet kennen gelernt, haben gleich telefoniert und als er das erste Mal bei mir war, ging er nicht mehr. Das ist jetzt ganz genau ein halbes Jahr her und wir wohnen schon zusammen. Er ist KEIN Diabetiker aber ich kann mit ihm da super drüber reden, er achtet drauf das ich messe, das es mir gut geht. Ich werde aber nicht von seiner Fürsorge erstickt, es ist genau das richtige Maß an Sorge. Er ist einfach der Beste und ich bin sehr froh ihn gefunden zu haben.

Ich neige ja manchmal dazu nicht so sehr auf mich zu achten, das war bis jetzt für mich ok, es ist halt so gewesen und ich war nur mir Rechenschaft schuldig. Ich merke aber, dass ich Jan damit traurig mache wenn ich mich selbst schlecht behandel. Er sagte mal, dass er mich lange haben möchte und dass das nicht ginge, wenn ich nicht auf mich achte und meinen Zucker schleifen lasse. Ich fand es auch süß, dass er sich bei ner Messe nen BZ Gerät geholt hat, da hat er mal mit mir zusammen gemessen nen Tag.  Er zieht mit mir zusammen auch Ampullen auf, nur den Katheter mag er mir nicht rein schießen, das ist aber ok, mach ich eh lieber selbst. Auch wenn ich meinen dralligen hab und mir selbst wieder nen Diabetiker Ausweis bastel sagt er ob er den gut findet oder nicht, er lacht nicht drüber. Neulich hab ich ihn gefragt, wie es für ihn ist, dass ich Diabetes hab. Er wusste nicht genau was er sagen soll, denn es ist normal so für ihn, er hat mich so kennen und lieben gelernt und da es ein Teil von mir ist, ist es auch ein kleiner Teil von ihm. Er ist einfach der Beste für mich und er tut mir gut und es ist einfach ein schönes Gefühl so geliebt zu werden wie man ist und nicht weil einen vielleicht nur eine Krankheit verbindet.

Ich kann wirklich nur jedem raten, sich nicht zu sehr darauf zu verlassen, dass eine Beziehung nur mit einem anderen Diabetiker gut läuft. Denn wenn man sich zu sehr nur darauf versteift und nicht Diabetes zu haben ein Ausschlußkriterium für eine Beziehung ist, kann man vielleicht einen ganz tollen Menschen verpassen, der einen so liebt wie man ist.

Es gibt auch eine ganz tolle Gruppe bei Facebook für Partner eines Diabetikers, Eltern von Kindern mit Diabetes, halt die Diabetes Typ F Gruppe. Das sagt doch schon aus, dass es ganz tolle Partner gibt, die kein Diabetes haben und es super klappt. Gegründet hat die Gruppe Manuela, deren Freund Sascha auch Blogger ist. Hier mal ein Link zum Blog http://sugartweaks.de/. Manuela selbst bloggt inzwischen auch unter http://second-hand-diabetes.de/. Finde ich ganz toll! Wollte meinen Liebsten auch mal überreden, etwas zu dem Thema zu schreiben, aber er ist nicht so der Schreiberling, das überlässt er mir.

Ich Danke Jan, dass er für mich da ist und ,mich bei allem unterstützt, sogar bei meiner Sammelleidenschaft von Perlis. Jaaaaaa, der Mann ist verrückt, aber es ist meiner 😉

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Liebe nur mit Diabetes möglich? Definitiv nein! Es kommt auf den Menschen und den Charakter an, nicht auf eine Krankheit.

Eure Linoi

von linoiszuckerblog

Neu und auch besser?

Seit ein paar Tagen ist ja die neue Medtronic Pumpe auf dem Markt. Die Minimed 640G. Als ich die Pumpe das erste mal auf irgendeiner Seite im Netz gesehen habe, fand ich sie grotten häßlich. Nachdem ich sie nun ein paar mal gesehen habe, nicht mehr ganz so arg, und hey, es gibt sie in lila, was jedoch nicht so doll wirkt wie bei meiner Lady Veo. Was man nun oft liest, dass viele gern ihre Veo gegen die 640G tauschen wollen. Denn immerhin ist ja das dazugehörende USB next link auch gleichzeitig eine Fernbedienung. Geile Sache, das würde ich auch nehmen aaaaaaber ich muss ja sagen ich bin dann da doch „altmodisch“. Ich bin so nen Typ, ich häng auch an Gegenstände und ich mag meine Veo so wie sie ist und bin froh, dass ich sie noch ein wenig tragen darf, denn ich hab sie grad erst nen knappes Jahr und es ist noch alles tutti. In der Hinsicht ist zwar die 640G besser bzw. fortschrittlicher als die Veo aber ich bin da ja eh ein wenig langsam was neue Technik angeht, ist ähnlich wie mit dem CGM. Ich bin halt noch nicht soweit. 🙂 Übrigens kann die 640G auch noch anderes mehr/besser als die Veo, hier mal ein Link, der genau zur Pumpe führt. https://www.medtronic-diabetes.de/minimed-produkte/insulinpumpe-mit-smartguard

Gibt aber auch neues, was für mich gut ist, zumindest was die Optik meiner Lady Veo angeht. Aber auch nur dank dem lieben Jens, denn er hat mir meinen allerliebsten Skin für meine Lady Veo geschenkt und *KREISCH* auch den passenden Sticker für den USB Link next. ❤

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Bunte Herzchen… ich finds einfach nur geil, egal das ich schon 37 bin (würg) mir gefällt es und es passt auch perfekt zu meiner neuen Kuscheldecke die ich von meinem Schatz bekommen habe. Er ist halt der Beste. Ich mag die kleine noch gar nicht bekleben, denn da ist grad erst nen Skin drauf gekommen, welches auch mein Schatz vom Insulinpumpenträgertag in Bremen mitgenommen hat, für mich, hab es nicht mitbekommen aber naja. Ist bisschen düster aber mag ihn trotzdem nicht gleich abrupfen. Somit ist die Vorfreude dann auf den hübschen mit den Herzen noch viiiiiieeeeeeeeeel größer. *hibbel*

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Auf jeden Fall back ich da keine Fensterfolie mehr drauf, der Mist wollte da gar nicht wieder runter. Hab an der kleinen lange rum schrubben müssen grummel.

So, was ist sonst noch neu…. grübel, ach ja, hab heute mein neues SOS Armband bekommen, passend zur Lady in lila. Das Problem bei dem, was ich vorher immer getragen hab war, dass es 1. gescheuert hat wie sonstwas und 2. die Schrift auf dem Zettelchen drin nimmer lesbar war wenn es feucht wurde. DAS ist Käse und unschön. Außerdem sah der Klettverschluß irgendwie nicht mehr so doll aus, ausgefranst. Daher mal geschaut was ich so finde und tadda das isses nun.

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Da meine Handykamera ungern die richtige Farbe findet sieht es auf dem linken nicht so original aus, da half auch der Blitz nix. Dafür ist es auf dem rechten besser zu sehen. Ich find es chic, das Armband ist viel angenehmer zu tragen wie mein altes. Hier mal ein Link zum Armband http://sosarmband.de/7-idonme-armband?p=2

Hier nochmal ein Bild von meinem alten zum Vergleich.

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Na nun aber mal ehrlich, da ist das neue doch schon viel schöner 😉

Fazit, es gibt viel neues aber nicht alles was neu ist muss auch für mich gut sein oder mir gefallen. Das wäre ja langweilig 😉

Das wars erstmal wieder von eurer

Linoi

P.S: Beachtet die Kratzer auf meiner Hand nicht, ich kabbel nur zu gern mit meinem Luzifer 😉 Ihr müsstet ihn mal sehen *rofl*

von linoiszuckerblog

Wann ist die beste Zeit Diabetes zu bekommen?

Ganz klar! NIE!!! Aber man kann es sich ja nicht aussuchen wann es einen erwischt. Ich für meinen Teil bin froh ihn bekommen zu haben, wo ich schon erwachsen war. Warum? Weil  ich mich dann um meinen Diabetes selbst kümmern konnte und nicht auf z. B. meiner Mutter angewiesen gewesen wäre. Das wäre nämlich eine reine Katastrophe geworden und vielleicht gäbe es mich und meinen wunderschönen Blog dann heute gar nicht, bzw. nicht mehr. Klingt ziemlich schlimm, wäre es wahrscheinlich auch für mich gewesen, wenn ich den Diabetes schon im Kindesalter bekommen hätte.

Wenn ich in Facebook Gruppen oder auch in Blogs von den super engagierten Müttern lese, stelle ich mir manchmal vor, wie es bei mir so abgelaufen wäre. Weia sag ich da nur.

Meine Mutter zählt nämlich nicht zu den „guten“ Müttern. Sie hätte die Verantwortung dann erstmal an meine Oma abgeschoben, so wie sie es auch mit mir gemacht hat. Super Sache, nur kam meine Oma nicht mal mit ihrem Typ 2 Diabetes klar, die wäre mehr als überfordert gewesen.

Ich bekam den Diabetes ja als ich grad 26 geworden bin, war ja auch im Koma, na halt das ganze Programm. Was meint ihr wie sehr sich meine Mutter da gesorgt hat? Richtig! Überhaupt nicht, ok ich war erwachsen aber sie hätte nicht anders reagiert wenn ich jünger gewesen wäre. Daher danke ich dem da oben, dass er bei mir dann doch ein wenig damit gewartet hat um mich mit dem Diabetes zu beglücken. Denn somit war ich nicht auf, ich nenn es mal, „Fremdhilfe“ angewiesen.

Ebenso möchte ich allen Müttern und Vätern ein riesen Lob aussprechen, deren Kinder Diabetes haben, denn das ist mit Sicherheit alles andere als einfach. Es gibt Mütter die nicht nur ein diabetisches Kind haben, die evtl. selbst Diabetes haben usw. Es gibt viele Varianten und es sind in meinen Augen Power Mütter, die das alles meistern, auch wenn es manchmal mehr als schwer ist. Mütter die ihren Kindern den Rücken stärken und ihnen zeigen, hey, Du kannst trotz Diabetes alles was auch andere Kinder können. Das wurde mir nicht mal als nicht diabetisches Kind gesagt. Hut ab vor euch.

Irgendwie war mir das grad ein Bedürfnis dies so zu schreiben, vielleicht auch darum, weil ich inzwischen einen lieben Freund hab, der mir vieles gibt was mir meine Familie nicht geben konnte. Ich hab zwar eine super Tante, die ein guter Mutter Ersatz ist, aber dennoch ist es was anderes.

Ich möchte euch auch nochmal den Blog von Kathy, Heike, Mandy und Silke ans Herz legen. Es sind 4 Mütter die ein Kind mit Typ 1 Diabetes haben. Sie erzählen von ihrem Leben, was so passiert und ich finde es toll. Schaut einfach mal rein bei:
https://kindermittyp1diabetes.wordpress.com

Das wars erstmal von mir, naja von mir ist gut 😉

Eure Linoi

von linoiszuckerblog

Wie stelle ich mir mein Dia Monster vor?

Natürlich süß. 😀

Gab neulich in einer Facebook Gruppe das Thema und da waren einige kreativ und haben ein wenig gezeichnet. Aber das ist irgendwie gar nicht so einfach, sein Dia Monster aufs Papier zu bringen. Welche Form hat es? Welche Farbe? Schwierig schwierig. Diabetes ist für mich die Farbe „gelb“, ich weiß nicht warum, vielleich wegen „honigsüßer Durchfluss“? Kein Plan, im Grunde auch egal. Auf jeden Fall musste da gelb mit rein, viel gelb. Meine Lieblingsfarbe lila darf natürlich auch nicht fehlen. Dazu vielleicht ein Horn, habs ja so mit Einhörnern. Flügel hab ich erstmal weg gelassen, mein Diabetes Monster ist ja kein Engel, da passt nen Horn schon eher. 😉

IMG-20150312-WA0006Das kam dann dabei raus. Klein, süß und mit fiesen Horn zum piesacken. Passt doch perfekt oder?

Beim näheren Betrachten fiel mir dann auch noch auf, dass es ein wenig wie nen Muffin ausschaut. Mjamm…. zum anbeißen also. Kein Wunder das ich schnell Hunger bekomm.

Jetzt geh ich mich aber erstmal wieder um den kleinen kümmern. 🙂

Bis bald, eure Linoi

von linoiszuckerblog

Motivation und mein Diabetes

Nach langer Zeit war ich mal wieder beim Tweetchat dabei, ein bestimmtes Thema gab es nicht, es war Open Tweetchat, das heißt, jeder kann ein xbeliebiges Thema oder Frage in den Raum stellen.

Da fiel mir gleich wieder das „Thema“ Motivation ein. Eine neverending Story bei mir. Es gab nen paar, naja ich nenn es mal Tipps, wie z. B. dass andere Diabetiker eine Motivationsquelle sein können. Ja klar, können sie, aber es kann auch ins Gegenteil umschlagen. Wenn man z. B. liest wie toll einige damit klar kommen, immer chicke Werte haben, sich Gedanken um gesundes Essen machen und Rezepte bloggen, an allen möglichen Diabetes Veranstaltungen teilnehmen können usw. Ich mach bzw. kann das nicht. Ich mag essen was ich immer gegessen hab, ohne den grünen Smoothie Hype mit zu machen. Ich bin da eher bodenständig und weniger kreativ, lecker Hausmannskost, Essen was mein Schatz macht und fertig. Ich kann auch nicht überall dran teilnehmen, ich frag mich manchmal wo einige das Geld dafür hernehmen können. Ich für meinen Teil kann es nicht. Das gibt mir dann schon das Gefühl, eine schlechte Diabetikerin zu sein, mich zu wenig zu kümmern. Zu versagen. Das ich vieles falsch mache. Dinge wie Camp D, super Sache aber ich bin zu alt, nett sowas, am besten ich such mir schon nen Loch. Nicht falsch verstehen ich finde das wirklich super aber warum diese blöde Altersbegrenzung? Oder warum nicht nen Camp für Leute zwischen 20 und 45 oder ähnlich? Nicht nur Teenager haben Probleme und möchten gern mal nen Austausch, auch Leute die Mitte 30 sind. Für mich ist das schon demotivierend. Ich bin aber auch eine Person die eher negativ anstatt positiv denkt.

Dann gibts diese tollen Momente, wo ich mich aufraffe und echt bemüht bin alles hin zu bekommen, dann zeigt mir der Diabetes den Stinkefinger und gibt mir nen Scheiß Wert. Ok, kein Ding, korrigier ich und fertig. Hah, denkt sich dann mein Diabetes, das haste dir so gedacht und setzt noch eins drauf. Na danke, also nochmal Korrektur. Aber da mein Diabetes recht stur ist, setzt es noch eins drauf wo ich mich dann frag, warum mach ich den Scheiß, wenn es eh nicht klappt. Manchmal bin ich dann so ehrgeizig, dass ich meinem Diabetes in den Allerwertesten treten will und richtig Gas geb, dann gibts aber wieder Momente wo ich aufgeb und sag ok, ok, du kleines Monster hast gewonnen.

Da hilft es mir dann auch  nicht zu wissen, dass manchmal andere das gleiche Problem haben. ES nervt MICH, genau jetzt. Meine Kater hat seinen mauligen, mein Schatz ist nicht da und das in ner facebook Gruppe posten? Nee, will nicht. Da helfen mir in dem Moment auch nicht die anderen tollen Blogs. Da lese ich höschstens etwas was meinen Frust noch steigert.

Resultag von einem korrigierten Wert von 224

Resultat von einem korrigierten Wert von 224

Und dies ne Stunde nach der zweiten Korrektur, na super.

Und dies ne Stunde nach der zweiten Korrektur, na super.

Ja ich weiß, ist schief beklebt, das passiert wenn man sowas ohne Lesebrille macht. Aber was ist schon perfekt.

Ich werde jetzt noch versuchen meinem Dia Monster zu zeigen wer der Chef ist. Gute Nacht und bis bald,

Eure Linoi

Umzug und Diabetes

Es ist richtig schön, wieder flottes Internet zu haben. Hab es zwar schon seit einer Woche aber da ich grade erst mit meinem Liebsten zusammen gezogen bin, hatte ich noch nicht so die Zeit was zu posten. Es gab viel zu tun und gibt es auch noch, denn richtig fertig sind wir noch lange nicht. Aber das kommt alles mit der Zeit. Mein Schatz, mein Katerchen und ich haben den Umzug gut überstanden. Und der Diabetes? Der war währrend des Umzuges ganz brav, benötigte um einiges weniger an Insulin, jetzt merk ich aber, dass es wieder ruhiger wird und ich wieder meinen normalen Bedarf benötige. Was ich auch merke, dass ich währrend des ganzen Stresses viel weniger gemessen habe, auch da muss ich wieder mal bisschen mehr Gas geben, sonst motzt mein Schnubbelchen wieder mit mir, er war nämlich sehr stolz auf mich, dass ich meinen Diabetes wieder besser im Griff hatte. Und enttäuschen will ich ihn ja nicht.

Obwohl ich umzugstechnisch keinen weiten Weg hatte, war nur 1 km, hatte ich doch Bammel, dass mein Diabetes Krams irgendwie weg kommt oder was auch immer. Vielleicht bin ich da einfach nen zu großer Schisser, ich weiss es nicht aber lieber so als gleichgültig. Daher hatte ich mir von allem was extra gepackt, in dieses Täschchen von dem ich das letzte mal berichtet habe. Das schleppte ich immer irgendwie mit rum. Ja ich weiß, obervorsichtig aber egal, mir war damit wohler. Mit als erstes hab ich dann auch den Karton raus gebuddelt, wo mein aktuelles Pumpenzubehör und Teststreifen und Co drin waren. Klingt schon komisch, mein aktuelles Pumpenzubehör, ist aber nicht komisch, denn ich hab noch soviel Kram von meiner alten Pumpe, der Accu Chek Combo. Katheter, Täschchen und und und. Brauch ich nicht mehr aber weg werfen? Nee. Bin nen kleiner Diabetes Messie, allein schon die ganzen BZ Geräte. Über die hatte ich ja auch mal berichtet, tz, beim einpacken hab ich dann noch welche gefunden. Schrecklich. Hab auch überall Diabetiker Tagebücher gefunden, neue wohlbemerkt, Diabetiker Ausweise, auch neue, die Teile flogen überall rum. Ich bin echt nen Diabetes Messie…. HILFE. Vielleicht sollte ich da doch mal ein wenig ausmisten, aber auch nur vielleicht…. 😛

Da ich ja nun lange nicht wirklich online war und viel verpasst hab was bei den anderen Bloggern passiert ist, hab ich nun nen Menge nach zu lesen, also mach ich mal Schluss für heute.

Eure Linoi

von linoiszuckerblog