Wie erklär ich es in englisch?

Hey,

mir fiel keine passende Überschrift für meinen heutigen Blogeintrag ein. Ich erklär daher einfach mal, worum es mir geht.

Ich spiele seit kurzer Zeit Rummyfight, oder auch Rummikub genannt. Ich liebe das Spiel. Ich spiele es über eine App und habe seitdem ich es spiele Kontakt zu ganz lieben Menschen aus den USA, Australien und den Niederlanden. Mein englisch wird von Tag zu Tag besser. Es kam ins Gespräch, dass ich Diabetes habe und es fiel mir sehr schwer es genau zu erklären wie es läuft, was es ist, habe ihnen den Link von meinem Blog genannt aber nun ja, es steht halt alles auf deutsch und es fällt schwer es zu übersetzen. 

Ich finde es so toll, dass im Grunde ganz fremde Menschen, die in einem anderen Land leben, Interesse zeigen, was nicht mal manche haben die einen jeden Tag begegnen. Um es ihnen ein wenig verständlicher zu machen, habe ich ein paar youtube Videos raus gesucht und wer noch welche findet oder ne super Seite in englisch kennt, bitte ruhig nennen.

Here are a few links (movies)  about Diabetics and Type 1 Diabetes for my nice RF friends 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=5DmIBKWMaDc

https://www.youtube.com/watch?v=AVUOIr8Etow

https://www.youtube.com/watch?v=E6Ft8Yo7xEQ

https://www.youtube.com/watch?v=dlgPTv7uKm0

https://www.youtube.com/watch?v=T0P4I0DJ1qY

so, i hope this movies help to understand better what is mean to diabetes type 1

Your Willow T. (RF Nick)

 

Ich versuche wenn ich es hinbekomme mal einen meiner nächsten Beiträge in englisch und deutsch zu verfassen, ich muss mal schauen ob ich es hinbekomme.

Bis ganz bald,

eure Linoi

 

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit

Motivation und basteln …

Ich gehöre zu den Diabetikern, die sich immer wieder irgendwie motivieren am Ball zu bleiben. Ich weiß, der Gedanke an Folgeschäden sollte Motivation genug sein, damit man sich um sich kümmert und den Diabetes gut managt. Das klappt bei mir aber nicht so ganz. Ich brauch noch anderes um mich zu  motivieren.

Da ich ja noch bisschen „altbacken“ bin und meine Werte nicht über PC und Software und Apps (wobei ich mysugr doll find, aber ich einfach ständig vergesse es einzutragen) verwalte, hübsche ich gerne meine Tagebücher auf. Ganz am Anfang hab ich sie immer mit hübschen Aufklebern verziert aber ich fand es dann irgendwann so schade, dass ich nach circa 2 Monaten dann das Heft zur Seite lege und somit von den hübschen Aufklebern nichts mehr habe. Da kam mir dann die Idee mit den Hüllen. Unter „Mein Diabetes Zubehör“ ist ja schon nen Bild von meinem Tagebuch aber gestern kam ich dann auf die Idee es mal wieder anders zu gestalten.

Ich hatte ja Geburtstag und bekam zwar ein recht unspektakuläres Geschenk, aber es war ganz hübsches Geschenkpapier drum. Das wollte ich daher nicht gleich entsorgen und hab es mal umfunktioniert zur Tagebuch Hülle.

DSC_0454

Die Karte die vorher Deckblatt war gefällt mir jedoch weiterhin so gut, dass ich sie von innen in die Hülle gesteckt habe. Das Tagebuch sieht vorn und hinten gleich aus. Ich fands nur hübsch und denke ich mach noch eine (fliegen ja noch nen paar Hüllen rum) aber veränder da noch was dran, mir fällt schon was ein.

Da ich ja grad dabei war, dachte ich, ach ist doch blöd, wenn der Diabetes Pass so allein ist, hab ihn an den vorherigen rangeheftet. Das reichte aber nicht so ganz und da fiel mir ein, dass ich mal vor längerer Zeit ein Mini Hefter von Accu Chek bekommen hab, zwar für Kinder aber das ist ja egal. Da hab ich dann das Hefterteil raus genommen und tadda, die Pässe passen perfekt rein. Dann hab ich noch selbstklebende Folie gehabt und dachte och, damit würde es noch doller aussehen und ja, hatte recht, sieht doll aus. 😀

 DSC_0453       geschlossen und leicht geöffnet         DSC_0455

Da es ja nen Kinder Tagebuch war, waren dabei sogar kleine Aufkleber vom DiabeTiger, den kleinen tapferen Tiger von Accu Chek. Den hab ich da mal ganz unten, wenn man es erkennen kann, noch mit drauf geklebt. 

Ja, ok, ich bin zwar jetzt 36 aber egal?! Ich mags so und es hilft mir! Peng was andere denken oder sagen. 😉

Vielleicht konnte ich damit den ein oder anderen ja inspirieren. 🙂

Bis ganz bald,

Linoi

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit

Pumpenkurs Teil 7: Diabetespass und Vorsorge

Heute war zum letzten Mal der Pumpenkurs. Wenn ich so zurück überlege, sind die 7 Wochen doch schrecklich schnell vorbei gegangen. Der erste Tag war noch nicht so doll, viele fremde Gesichter und es waren recht viele. 11 oder 12 Teilnehmer, von denen nach und nach keiner mehr kam bis auf 6 Leute, die eigentlich immer da waren. Im Grunde war es mir ganz recht, denn mit nicht so vielen ist es doch etwas „intimer“ und man kann ganz anders reden. Find ich einfach besser aber das ist dazu halt meine persönliche Ansicht. 

Thema war heute der Diabetespass und was da so drin steht bzw. haben wir den blauen mit den orangen verglichen. Ich hab noch den Orangen und finde der ist nicht so doll. Fehlen doch paar Punkte die im neueren blauen drin stehen. 

IMG_20140218_122749

 

Wichtig ist vor allem, regelmäßig zum Augenarzt zu gehen, wobei ich da nicht viel sagen darf, war schon über 2 Jahre nicht mehr dort, ich weiß eh, dass mein grauer Star schlechter geworden ist und ich mich nicht  mehr lang vor der OP drücken kann. Ein Auge ist zwar schon erledigt aber nen Video auf Youtube hat mir dann doch wieder Angst gemacht wenn ich überleg was die da so machen. Bescheuert aber halt ne reine Kopfsache. Ist halt so.

Ebenso wichtig ist es wenigstens 1 mal im Jahr Eiweiß im Urin testen zu lassen (Mikro und Makroalbumin), die Füße anschauen lassen und ganz besonders wichtig (finde ich zumindest) den HbA1c alle 3 Monate testen lassen. 
In meinem Pass steht als Behandlungsziel ein HbA1c unter 7% zu haben wobei sie in der Praxis sagen, es gäbe neue Richtlinien wo der HbA1c unter 7,5% sein solle was ich persönlich ok finde jedoch nicht für mich, ich  mag lieber unter 7% sein aber bin da eh „komisch“. 😉

Anfangs war ich nicht sonderlich angetan nen Pumpenkurs zu machen, war ja nicht mein erster und im letzten wo ich dabei war, gab es nen Teilnehmer, den ich fast über den Tisch gezogen hätte weil der so dämliche Sprüche vom Stapel gelassen hat. Wenn ich daran denke, rege ich mich immer noch über den auf und das bekommt meinem BZ nicht gut und auch meinem Blutdruck nicht. 
Rückblickend muss ich aber sagen, ich bin froh an dem Kurs teilgenommen zu haben und bin irgendwie nen bissl traurig, dass es doch schon wieder vorbei ist,  war doch lustig und meine „neue“ Diabetesberaterin hat es ganz doll gemacht. Ging auf Fragen ein und auch auf  mein (wie ich denk manchmal) klugscheissen. Aber hey, wozu stöbert man im Internet, ist in Foren, oder in Facebook Gruppen oder plaudert mit anderen „Süßen“ wenn man davon nix weitergeben oder erzählen darf/kann?! Das wäre doch unkuhl

Ich wollte erst alle nochmal auf meinen Blog aufmerksam machen aber neeeee, das fand ich dann doch zu aufdringlich 😉

Bis ganz bald, eure Linoi :-*

 

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit

Kein Durst…

Ich war noch nie der Typ, der viel trinkt. Nein nein, ich mein keinen Alkohol, ich meine „normale“ Getränke. Als Kind war das schon sehr sehr wenig am Tag. Wenn ich mich da nicht zu zwinge oder ich irgendwann schreckliche Kopfweh bekomme trink ich nix. Heute z. B. da hatte ich wieder Spätdienst. Fange dann um 11.45 Uhr an, bis dahin hab ich noch nichts getrunken. Gegen 13 Uhr ist dann die Übergabe. Hm, hab immer noch nix getrunken, hab auch keinen Durst, ich wart mal bis nach der Übergabe. Die ist gegen 14 Uhr beendet. Ach, ich trink später was wenn ich Pause hab, jetzt erstmal bisschen was tun. 16.00 Uhr ist Pause, da trink ich wenn es hoch kommt 100 ml Sprudel, mach was am PC und rede noch bisschen mit Kollegen, esse was um dann auch schon bald wieder weiter zu arbeiten. 20.15 Uhr ist Dienstschluss und was hab ich bis dahin getrunken? Noch nen Schluck Sprudel, vielleicht 50 ml. Ach denk ich mir, gleich wenn zu Hause bist. Und was hab ich bis jetzt getrunken? 2 Schluck Cola light. Wahnsinn. Ich weiß, es ist nicht wirklich gesund aber ich krieg das nicht hin mit dem trinken. Wenn ich beschissene Werte hab klappts super aber die Flüssigkeit kommt dann ja auch nicht dahin wo se soll. Hatte mal nen Trinkuhr App auf dem Handy, den Alarm hab ich weg gedrückt und dann wars das auch schon. Hach, ist doch schon ärgerlich. Auf jeden Fall, hol ich mir nun ne neue Flasche und trink noch mal was bevor ich dann irgendwann schlafen gehe, denn die Kopfschmerzen gehen nicht weg. 

Eure Linoi

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit

Erster Arbeitstag nach 6 Wochen….

Am 26. Dezember 2013 hatte ich ja meinen unschönen kleinen Arbeitsunfall, bei dem mir was auf meine linke Hand gerumst ist. Das hat ziemlich Aua getan und meine Hand war ja nicht soooo zu gebrauchen wie ich es wollte. Kleinsten Handgriffe haben weh getan, brauchte auch ne recht lange Zeit öfter noch Schmerztabletten. Zum Glück war so nix gebrochen, sondern nur der Knochen geprellt. Das reichte mir aber auch schon.

Heute, gute 6 Wochen später hatte ich meinen ersten Tag wieder, wie schön, auch noch Spätdienst. War allgemein recht nervös, neue Wohnbereichsleitung, neue Kollegen, das sind so Sachen, mit denen hab ich Probleme. Ich mag keine Veränderungen ob gut oder schlecht. Bin da nen schrecklicher Gewohnheitsmensch. Aber ok, dazu kam dann die Angst, ob ich es mit der Hand so hinbekomme. Ich mein ob ich nun zu Hause bissl abwasche oder in der Pflege bin, sind doch 2 Welten aber es ging recht gut. War was das angeht doch sehr erstaunt.

Die letzte Zeit hab ich während des Spätdienstes immer richtig besch… Werte gehabt. Lag daran das ich ziemlich viel gegessen hab währrend des Dienstes, glaub war Nervennahrung, mich auch schrecklich aufgeregt hab manchmal, konnte ich dann richtig sehen. Peng war ich über 200. Das hat mich so geärgert, denn die Probleme hab ich beim Frühdienst nie gehabt. Hatte daher auch noch bedenken, dass ich wieder so besch… Werte habe aber neeeeee. Ich hab einfach was gesünderes gegessen, leichtes. Ilka isst ja zu gerne Haferflocken mit Obst (http://www.mein-diabetes-blog.com/haferflocken-rocken-den-blutzucker/), das macht sie zwar zum Frühstück aber das hab ich auch, also heute 2 Portionen Haferflocken mit Obst. Und ich hatte echt nette Werte und das im Spätdienst!

 

Hier mal nen Bild von den heutigen Werten. Blog

Ich bin da echt begeistert gewesen. Ob es jetzt nur daran lag oder auch daran das ich mich nicht so aufgeregt hab, keine Ahnung aber zumindest ist es mir richtig gut bekommen. Werde es morgen ebenso handhaben und bin schon richtig gespannt wie es dann läuft. 🙂

Eure Linoi

 

 

 

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit

Pumpenkurs Teil 6 und ein Pumpenfreier Tag…

Gestern war zum 6. Mal Pumpenkurs. Wird jetzt immer lustiger und ich muss sagen es ist besser wenn nicht ganz soviele Teilnehmer dabei sind. 

Thema war, nach langem Gerede dann wie ein Pumpenfreier Tag abläuft. Wenn man z. B. in Urlaub ist und ohne Pumpe sein möchte, wenn die Pumpe einen defekt hat und man auf ICT umstellen muss. 

Ich bin da ja noch ganz froh, meine alte Accu Chek Spirit zu haben. Bin mir nicht 100% sicher aber ich glaub ich hab da noch irgendwas mit 40 Tage drauf und kann sie im Notfall anschließen. 

Ich hatte aber ja auch ne etwas schlechtere Phase und mochte Pumpe im allgemeinen nicht sehen und bin dann ganz kurz auf ICT umgestiegen mit Levemir. Funktionierte nicht wirklich bei mir und ich hab dann doch wieder Erna in den Dienst geschickt.

Wie rechnet man aber die Basalrate der Pumpentherapie in Basalinsulin für die ICT um.

So habe ich es jetzt gestern (nochmal) gelernt:

Basalrate + 20%, wäre in meinem Falle derzeit 15,4 + 20% = 18,48, würde es aufrunden auf 19 IE Basalinsulin

Wie zu spritzen?

Mit Protaphane 3x am Tag, 25% morgens – 25% nachmittags – 50% zur Nacht

Mit Levemier 2 x am Tag, 40% morgens – 60% abends. 

Mit Lantus 1 x am Tag 100% vorzugsweise zum/nach dem Abendessen.

Die Faktoren vom kurzwirksamen Insulin bleiben.

Sollte man jedoch kein langwirkendes Insulin zur Hand haben, sollte man mit dem kurzwirksamen alle 2 Stunden das spritzen, das man an Basalrate mit der Pumpe bekommen würde, daher wäre es wichtig sich die aktuelle Basalrate irgendwo zu notieren, denn bei nen Ausfall der Pumpe ist sie dann da drin und somit wenig hilfreich. 

So ganz nebenbei wurde dann nochmal erwähnt, dass mein CGM für 2 Wochen ja genehmigt wurde und sie sich nun dran macht, dass es läuft und ich es ganz schnell bekomme. Wäre schon doll. Dann vielleicht noch nen kleines Rezept für nen Pümpchen und ich bin zufrieden aber will ja nicht zu gierig sein, oder doch? 😉

Eure Linoi

Ganz wichtig!!!

Dies sind Dinge die ich in einer Schulung gelernt habe und vor Anwendung oder ausprobieren von den oben genannten Therapiehilfen bitte den Diabetologen darauf ansprechen und mit diesem absprechen ob wann und wie genau. Es ist alles sehr individuell und ich übernehme für obige Schemata keine Garantie. 

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit

DailyDose….. mein neues Notfall-Spielzeug

Als Pumpenträger ist es ja manchmal so eine Sache. In den blödesten Momenten kommt nen Alarm, in meinem Fall zu gern mal nen Verstopfungsalarm. Da hilft dann manchmal auch nicht schnell Katheter wechseln. Wenn man zu Hause ist, ist ja alles kein Ding aber das ist im seltensten Fall so. Wenn ich auf Arbeit bin, kann ich mir vielleicht mal ne Einheit von nen Bewohner mopsen, das mag ich aber nicht. Habe bis jetzt immer meinen Novopen mitgehabt, was jedoch auch blöd ist, denn ich hab dafür keine Ampulle, die letzte hab ich einfach wieder aufgefüllt. Denn extra ne Packung Pen Ampullen zu besorgen ist Verschwendung 

Einwegspritzen sind ja ok, aber die kann ich nicht schon vorgefüllt mit Insulin mit nehmen. Dazu müsste ich dann auch noch mein Durchstechfläschchen mit nehmen, das ist aber zu viel des guten. Von daher war für mich bis jetzt die Sache mit dem Pen am besten.

Nun hab ich aber die DailyDose mini Einwegspritzen gesehen und mir mal welche aufschreiben lassen und ich find es ganz doll. Habe grade die ersten aufgezogen. Hier mal Bilder zu den Daily Dose.

IMG_20140206_050553                                    DSC_0430                    IMG_20140206_065810

Dies ist eine Packung mit 10 Daily Dose von Ypsomed in der  0,1 ml Größe (10 IE). Es gibt auch noch die 0,3 ml Größe (30 IE). 

Die Mini Einwegspritzen sind super klein, ist darum ein wenig fummelig Insulin damit aufzuziehen, was aber nicht so schlimm ist.  Bin es von den normalen Einwegspritzen gewohnt, dass die Skala auf der Außenseite steht, bei den DailyDose steht die Skala auf dem Kolben. Muss man dann genau hinschauen wenn man das Insulin aufzieht.

Die unterschiedlichen Kappenfarben haben nicht unbedingt ne besondere Bedeutung. Glaub einfach, die grünen Kappen kommen da nur drauf, damit es hübscher aussieht, keine Ahnung ehrlich gesagt, finde dazu auch nichts in der Anleitung. Die orangen sind drauf wenn man die DailyDose aus der Verpackung nimmt. 

Zu den Spritzen gehört ein Dreifachhalter, wo die aufgezogenen Spritzen rein kommen. Es kann also nicht aus versehen das Insulin abgegeben werden. Bei Benutzung einfach dann die Spritze wieder rausziehen und benutzen. Ich find, dass ist nen feines Ding und man kann so gut Insulin für den Notfall mit nehmen. 

Hier nochmal nen Link wo man sich kostenlos Muster bestellen kann. 🙂

http://de.mylife-diabetescare.de/mylife-dailydose.html?gclid=COn_jZeXuLwCFQKWtAod5FAAkg

Eure Linoi

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit

Pumpenkurs Teil 5 und der neue HbA1c und noch nen paar Sachen….

Mein Tag fing gestern schon gut an, hab meinen Dienstplan abgeholt und mich wie blöd gefreut wie ich die nächste Woche arbeiten muss. NUR 3 Tage. Ich bin bis Sonntag ja noch krank geschrieben, arbeite dann nächste Woche 3 Tage und hab dann ne Woche Urlaub. Was will man mehr?! Super Einstieg zum arbeiten, besonders weil ich mir doch bisschen Gedanken wegen meinem Handgelenk mache. Aber so ist es recht nett.

Als wir dann abends zur Schulung gefahren sind, waren wir wieder recht früh da. Ich fahr zusammen mit ner Teilnehmerin vom Kurs und ist immer ganz doll da nochmal drüber zu reden was auch außerhalb des Kurses so ist. Da wir beide nen etwas längeren Weg haben, fahren wir abwechselnd. 

Ich hab dann gleich nochmal meinen Wunschzettel in der Praxis abgegeben und meinen HbA1c Wert messen lassen, ich war sehr aufgeregt, und hatte bisschen Angst vorm Ergebnis, da ich mir doch nen recht hohes Ziel gesetzt habe. Mein letzter Wert war ja einen Katastrophe, lag bei unschönen 11,4%, die entstanden sind durch nachlässiges Verhalten und durch nen lange unentdeckten Keim und dazugehöriger Magenschleimhautentzündung, der die Werte nicht gut werden ließ, egal was ich gemacht habe, was dazu dann demotivierend war. Nach Behandlung des Keims und der Entzündung wurden meine Werte dann langsam besser. Ich hab Basalratentests gemacht, Faktoren geprüft und FPE´s mehr Beachtung geschenkt und siehe da, jetzt 2,5 Monate später lag der neue Wert bei 6,8% und ich bin schrecklich stolz auf mich gewesen und bin es noch, ich saß dann glaub ich mit nen Dauergrinsen bei der Schulung.

 Diesmal gab es kein besonderes Thema. Ich hatte beim letzten Mal den Vorschlag gemacht, sich mal die Pumpenmodelle anzuschauen und zu besprechen wie die so sind, Vor und Nachteile, weil ein Teilnehmer nen Folgeantrag benötigt und nicht genau wusste welche. Das war recht interessant, wobei ich ja eh schon weiß welches meine Folgepumpe wird. Ich hab es dann auch nochmal erwähnt welche ich möchte und meine Diabetesberaterin meinte dann, dass ich ja noch warten müsste bis die 4 Jahre rum sind. Ich meinte dann, sind sie doch schon und ich glaub, sie beantragt doch ne Folgepumpe für mich. Das wäre soooo schön. Ich möchte nämlich als Folgemodell kein Roche Gerät mehr, sondern ich hab mich für die Veo entschieden. Von der Optik bis hin zu den Details ist es für mich derzeit die beste Pumpe und ich will sie sooooo gern haben.

Hier mal nen Link vom Pumpencafe, wo alle Pumpen im Vergleich zu finden sind 🙂

http://www.pumpencafe.de/home.html

Mein Antrag fürs CGM (zwar nur für 2 Wochen) ist ja genehmigt, wir warten nur noch auf nen Kostvoranschlag und dann gehts damit bald los. Ich freue mich total. So langsam gewöhne ich mich auch immer mehr an meine „neue“ Diabetesberaterin, die immerhin schon 4 Jahre da ist. Ich bin nen wahnsinniger Gewohnheitsmensch, alles neue ist für mich unschön, komme ich schwer mit klar. Was auch mit der neuen Pumpe, wenn es denn klappen sollte, so sein wird. Das weiß ich jetzt schon.

 Ich find es einfach toll, ich komm in die Praxis, sie begrüßt mich gleich mit Namen (hat sogar den Vornamen im Kopf). Ich mag das. 

Dann wurde uns beim Kurs gestern noch so nen wenig das neue BG myStar extra aufgedrängt, damit werden sie in der Praxis wohl zu bombadiert. Ich nutze ja eigentlich mein USB next, was auch so bleiben wird, aber weil keiner das Gerät probieren mochte (sie muss dafür etwas ausfüllen) hab ich mal eins zum testen mitgenommen, ist vielleicht ja auch ganz nett. 

Wie die Erfahrungen mit dem Gerät sind, kommt dann in einen meiner nächsten Blogs. 🙂

Eure Linoi

Weiterlesen

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit

Ich lasse mein Leben nicht vom Diabetes bestimmen (oder doch?)

Ich lese oft den Satz von vielen Diabetikern, dass sie ihr Leben nicht vom Diabetes bestimmen lassen? Stimmt das?

Ich hab da mal drüber nachgedacht und für mich ist dieser Satz Schwachsinn! Natürlich bestimmt der Diabetes unser Leben, das beginnt bei Beginn der Symptome! Wenn ich so zurück denke, mochte ich damals nirgends mehr hingehen, Kino? Oh nee, da muss ich so oft auf Klo, soviel trinken, das lass ich lieber. Shoppen gehen? Och nee, finde nicht überall nen Klo und muss ständig, bin auch so müde und schlapp, ich bleib zu Hause. DA hat der Diabetes schon mein Leben bestimmt.

Dann die Diagnose, es kommen Gedanken wie wird es laufen, wie geht mein Leben mit Diabetes weiter. Ich hatte NIE ne Handtasche, fand ich furchtbar, Peng, ich brauchte ne Handtasche, Pen, BZ Gerät wollten halt immer mit, Traubenzucker o. ä. auch. Also bestimmt der Diabetes wieder mein Leben.

Thema Essen, kann ich, selbst mit Pumpe, immer essen was ich will? Können ja aber mach ich es? Wenn aus welchen Gründen auch immer der Wert zu hoch ist, sprich round about 300, esse ich definit erstmal nix und wenn dann etwas was wenig Kohlenhydrate hat und nicht unbedingt das was ich ursprünglich essen wollte. Also bestimmt der Diabetes wieder über mich.

Es gibt soviele Situationen wo er schon über mich bestimmt. Es stellt sich dann nur die Frage, lasse ich mir meine Lebensfreude nehmen? Nee, ich arrangiere mich, gehe Kompromisse ein, so wie es auch oft in einer Freundschaft oder Partnerschaft ist. Man ändert sein Leben ein wenig, lässt sich manchmal was von wem anders (Diabetes) sagen (bestimmen). Ist es schlecht? Finde ich  nicht unbedingt. 

Vielleicht hat mich der Diabetes damals vor nen schlechten Film bewahrt, wo ich mich später geärgert hätte dafür Geld ausgegeben zu haben oder unnützes Geld beim Shoppen, zu ungesundes Essen am Abend (vor allem wenn man eh bisschen auf die Figur achtet). Ich finde es von daher gar nicht sooo schlimm, sich auch mal sein Leben bestimmen zu lassen.

Meine kleine bescheidene Meinung dazu.

Euch noch nen schönen Sonntag,

eure Linoi

 

von linoiszuckerblog Verschlagwortet mit